Prüfung dort, wo neue Kunden und Bestellungen entstehen

Sanktionslistenprüfung für Onlineshops

Onlineshops können die Prüfung von Kundendaten technisch in Registrierung, Checkout oder Backoffice-Prozesse einbinden – ohne manuelle Listenrecherche bei jedem Auftrag.

Mögliche Prüfzeitpunkte

  • Bei Registrierung eines neuen Kundenkontos
  • Vor Abschluss einer Bestellung
  • Vor Versand oder Rechnungsfreigabe
  • Periodisch für bestehende Kundenkonten

Empfohlener Prozess

  • Der aktuelle API-Endpunkt verlangt Vorname, Nachname und Geburtsdatum im Format YYYY-MM-DD; Erhebung und Zweck müssen vor der Integration geklärt sein.
  • Fehlende Daten nicht durch Platzhalter ersetzen.
  • Nicht jeden unklaren Treffer automatisch ablehnen.
  • Mögliche Treffer zur manuellen Prüfung und Technikfehler in eine separate Warteschlange weiterleiten.
  • Entscheidungen nachvollziehbar im eigenen System dokumentieren.

Für welche Shops?

  • B2B-Shops
  • Shops mit Export- oder EU-weitem Versand
  • Plattformen mit Händler- oder Partner-Onboarding
  • Individuelle Webshops mit API-fähigem Backend

Häufige Fragen

Soll der Checkout bei einem Treffer stoppen?

Das hängt vom internen Prozess ab. Empfehlenswert ist oft eine manuelle Nachprüfung bei potenziellen Treffern.

Kann die API in Shopify oder WooCommerce integriert werden?

Direkt oder über Middleware, sofern das System API-Aufrufe im passenden Prozess unterstützt.

Ist die Prüfung für jeden Shop notwendig?

Das hängt von Branche, Kundenkreis und Risikoprofil ab. Die Seite sollte hier keine Rechtsberatung ersetzen.

Nächster Schritt

Spielen Sie vor dem Produktivstart mindestens einen Treffer-, Nichttreffer- und Technikfall durch. Der Praxisleitfaden beschreibt den empfohlenen Ablauf für Fachseite und IT.